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Präsenz-Seminar: Jedes Duftmolekül weckt ein Gefühl – Duftreflexion & Psychosomatik – Teil 2
Praxiswerkstatt Psychosomatik & Duftcoaching
Erfahrungen reflektieren · Fälle besprechen · Coaching trainieren · Duftkompass erweitern · individuelle Duftbegleitungen entwickeln
Nach Teil 1 geht es jetzt in die intensive praktische Arbeit.
Du hast die Grundlagen der psychosomatisch orientierten Duftarbeit kennengelernt, mit Ressourcen gearbeitet, den Duftkompass eingesetzt und erfahren, wie sich Psyche, Körper, Duft und Kommunikation miteinander verbinden lassen.
Vielleicht hast du seitdem bereits erste Erfahrungen gesammelt. Du hast Gespräche geführt, Düfte angeboten, mit dem Duftkompass gearbeitet oder eine individuelle Duftbegleitung entwickelt. Vielleicht hat etwas erstaunlich gut funktioniert. Vielleicht hat eine Person ganz anders auf einen Duft reagiert, als du erwartet hattest. Oder du bist an einen Punkt gekommen, an dem du dich gefragt hast:
Wie gehe ich jetzt sinnvoll weiter vor?
Genau darum geht es in Teil 2.
Dieses Seminar ist als Praxiswerkstatt konzipiert. Wir möchten weniger neue Theorie anhäufen, sondern vorhandenes Wissen anwenden, erweitern, reflektieren und durch intensives Üben mehr Sicherheit für die eigene Arbeit gewinnen.
Eure Erfahrungen werden Teil des Seminars
Welche Erfahrungen habt ihr seit Teil 1 gemacht?
Bringt gerne eigene Fallbeispiele aus Pflege, Praxis, Beratung oder privatem Umfeld mit. Gemeinsam schauen wir uns an, wie die jeweilige Begleitung verlaufen ist.
Was war die Ausgangssituation? Was hat die betroffene Person körperlich und emotional wahrgenommen? Welche Bedürfnisse und Ressourcen wurden sichtbar? Welche Düfte wurden angeboten? Wie hat die Person darauf reagiert? Welche Anwendung wurde daraus entwickelt – und war sie im Alltag tatsächlich hilfreich?
Dabei geht es nicht darum, Fälle in „richtig“ oder „falsch“ einzuteilen. Wir wollen gemeinsam erörtern, reflektieren und unterschiedliche Möglichkeiten entwickeln.
Gerade von Situationen, die nicht wie erwartet verlaufen sind, können wir besonders viel lernen.
Den Duftkompass erweitern
Auch der Duftkompass wird uns wieder begleiten – diesmal gehen wir einen Schritt weiter.
Wir erweitern die Duftauswahl und nehmen einzelne ätherische Öle und Duftpersönlichkeiten genauer unter die Lupe. Welche möglichen Ressourcenrichtungen können sie eröffnen? Welche Rolle spielen Pflanzenbild, Duftcharakter und persönliche Duftbiografie? Und wie kann dieses Wissen dem Coach helfen, aus einer großen Zahl ätherischer Öle eine überschaubare Vorauswahl zu treffen?
Denn niemandem ist geholfen, wenn 20 oder 30 Fläschchen auf dem Tisch stehen und die betroffene Person irgendwann gar nicht mehr weiß, was sie riecht.
Unser Fachwissen darf uns bei der Vorauswahl Orientierung geben – die Nase der betroffenen Person entscheidet jedoch weiterhin mit.
Dabei entsteht nach und nach ein differenzierteres Duftrepertoire, das Sicherheit gibt, ohne ätherische Öle in starre Kategorien nach dem Prinzip „Beschwerde X = Öl Y“ einzuordnen.
Coaching ist nicht überall gleich
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, in welchem Rahmen wir Menschen begleiten.
Im Pflegebereich stehen vielleicht nur wenige Minuten zur Verfügung. Die betroffene Person ist möglicherweise erschöpft, krank oder kann ihre Bedürfnisse gerade nur schwer in Worte fassen.
Im Praxis- oder Beratungsalltag gibt es häufig mehr Zeit für ein ausführliches Gespräch und die Arbeit mit Ressourcen und Duftkompass.
Und auch im privaten Umfeld können Düfte wertvolle Begleiter sein – gleichzeitig braucht es hier ein gutes Gespür dafür, wo Begleitung aufhört und ungefragtes „Coachen“ beginnt.
Wir schauen uns diese unterschiedlichen Situationen an und erarbeiten Möglichkeiten, die zum jeweiligen Umfeld passen.
Üben, ausprobieren, reflektieren
Ein großer Teil dieses Seminars gehört der praktischen Arbeit.
Wir üben Coachingsequenzen zu zweit und in kleinen Gruppen, wechseln die Perspektiven und reflektieren anschließend gemeinsam:
Wie stelle ich Fragen, ohne eine Antwort vorzugeben?
Wann frage ich weiter – und wann lasse ich etwas stehen?
Wie komme ich von einem körperlichen Signal zu einem Bedürfnis und einer möglichen Ressource?
Wie treffe ich eine sinnvolle Duftvorauswahl?
Was mache ich, wenn ein vermeintlich passender Duft abgelehnt wird?
Und wie gehe ich damit um, wenn eine Begleitung eine ganz andere Richtung nimmt als erwartet?
Denn Gesprächsführung und Duftbegleitung lassen sich nicht allein aus einem Skript lernen.
Sicherheit entsteht durch Wissen – aber auch durch Übung, Erfahrung und Reflexion.
Von der Ressource zur konkreten Anwendung
Am Ende einer Duftbegleitung stellt sich häufig eine ganz praktische Frage:
Was kann die betroffene Person jetzt mitnehmen und im Alltag tatsächlich nutzen?
Deshalb entwickeln wir in Teil 2 konkrete Duft-Tools und Anwendungen. Dazu können beispielsweise Riechstifte, Roll-ons, Körperöle oder andere individuell passende aromatherapeutische Anwendungen gehören.
Dabei stellen wir nicht einfach eine schöne Mischung her.
Wir wollen begründen können:
Warum diese Anwendung? Warum diese ätherischen Öle? Warum diese Dosierung? Passt sie zur Person, zur Situation und zur gewünschten Ressource? Ist sie sicher? Und lässt sie sich im Alltag sinnvoll einsetzen?
So verbinden wir die emotionale Duftarbeit wieder mit unserem aromatherapeutischen Fachwissen.
Das erwartet dich in Teil 2
- Erfahrungen aus der bisherigen Arbeit mit Psychosomatik, Duft und Duftkompass austauschen
- eigene Fallbeispiele mitbringen, gemeinsam erörtern und reflektieren
- den Duftkompass erweitern und differenzierter einsetzen
- ausgewählte ätherische Öle und Duftpersönlichkeiten genauer kennenlernen
- sicherer werden bei einer sinnvollen und überschaubaren Duftvorauswahl
- Coaching im Pflegebereich, Praxisalltag und privaten Umfeld kennenlernen und unterscheiden
- Gesprächsführung und Ressourcenarbeit intensiv praktisch trainieren
- überraschende Duftreaktionen und Duftaversionen anhand konkreter Situationen reflektieren
- unterschiedliche Lösungswege für einen Fall entwickeln
- konkrete Tools für Betroffene erarbeiten und herstellen – z. B. Riechstifte, Roll-ons und weitere passende Anwendungen
- Duft, Dosierung und Anwendungsform individuell auswählen und fachlich begründen
- durch gemeinsames Üben, Austausch und Fallarbeit mehr Sicherheit für die eigene Begleitung gewinnen
Für wen ist Teil 2 gedacht?
Teil 2 richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die „Jedes Duftmolekül weckt ein Gefühl – Duftreflexion & Psychosomatik“ Teil 1 besucht haben und das Gelernte nun praktisch vertiefen möchten.
Besonders geeignet ist die Praxiswerkstatt für Menschen aus Aromatherapie und Aromapflege, Pflege- und Gesundheitsberufen, Beratung und Coaching sowie für alle, die Menschen bereits mit Düften begleiten und ihre Vorgehensweise reflektieren und weiterentwickeln möchten.
Eigene Erfahrungen und Fallbeispiele sind ausdrücklich willkommen.
Teil 1 gibt dir das Fundament. In Teil 2 wird daraus Praxis: ausprobieren, begleiten, reflektieren, begründen – und durch gemeinsames Üben Sicherheit gewinnen.
Das Seminar findet in Präsenz vor Ort im Schwollbachhof in 55767 Schwollen statt.
Getränke und Mittagsimbiss (alles vegetarisch, bio und/oder regional) sind im Preis inbegriffen
Für Seminarteilnehmer:innen bietet der Schwollbachhof 10% auf die Zimmerpreise an. Bei Zimmerbuchung bitte das Hotel über die Seminar-Teilnahme informieren.


